• Obst- und Gartenbauverein Aurich e.V.

Obst- und Gartenbauverein Aurich e.V.

Im Jahre 1949 wurde der Obst- und Gartenbauverein Aurich gegründet. Durch Vorträge und Besichtigungen von Obstbaumkulturen und Gärten hatte der OGV innerhalb kurzer Zeit einen großen Zulauf.

Für Mitglieder sowie Nichtmitglieder veranstaltet der OGV jährlich ein- oder mehrtägige Ausflüge. Diese Reisen führten den Verein schon durch halb Europa. An Dorffesten trägt der Verein mit zur Gestaltung bei.

Im Jahre 2002 konnte der Verein ein Gartengrundstück im Auricher Tal erwerben. Der Garten ist angelegt mit zwei Gartenhäusern, Blumenbeeten, Obstbäumen und Beerensträucher sowie einer Boulebahn.

Allen Interessenten stehen wir für Auskünfte und Anfragen bezüglich einer Mitgliedschaft gerne zur Verfügung.

Veranstaltungen 2012

Am 29.04.2012 besucht uns der Obst-und Gartenbauverein Vaihingen in unserer Gartenanlage.

 

Am 01.05.2012 eröffnen wir unsere Gartensaision mit Bewirtung. Jeder ist herzlich wilkommen.

 

Ab dem 07.05.2012 kann auf unserer Gartenanlage, ab 18 Uhr Bouel gespielt werden.

 

Am 02.06.2012 veranstalten wir einen eintägigen Ausflug nach Oberschwaben.

 

Am 24.06. 2012 beteiligen wir uns am Auricher Dorffest.

 

Am 26.07.2012 Kaffeenachmittag für unsere Auricher Vereinssenioren.

 

Am 11./12. 08.2012 findet unser Sommerfest statt.

 

Unser Kinder-Sommerferienprogramm findet am 14.08.2012 statt.

 

 

 

 

Gartentipps

MONATSARBEITEN:   Juni 2012

 

Obst :

*Bäume mit zu starkem Behang ausdünnen. Ein Auspflücken der Früchte per Hand optimiert das Blatt-Fruchtverhältnis und kann so die Fruchtqualität fördern ( Größe, Geschmack ), während das Abschneiden ganzer Astpartien lediglich den Baum entlastet.

*Bei eigener Vermehrung von Erdbeeren zur Haupternte daran denken, die "Bestträger" zu markieren. Nur gesunde Pflanzen auswählen.

*Kernobst auf Feuerbrand und Steinobst auf Monilia kontrollieren. Befallene Triebe bzw. Astpartien bis ins gesunde Holz zurückschneiden und Schnittgut verbrennen.

*An Stachelbeeren Triebe mit Mehltau-Befall entfernen.

Gemüse:

*Petersilie

Angepasste Stickstoffdüngung und Bewässern bei Trockenheit hemmen die Ausbreitung von Falschem Mehltau. Da der Befall meist an den älteren Blättern beginnt, sollte man sie beim Sichtbarwerden der ersten Befallstellen entfernen.

*Salate

Die Schossfestigkeit einer Salatsorte entscheidet heute über ihre Anbauwürdigkeit. Im Hobbybereich angebotene, neue Sorten. die vom Frühjahr bis zum Herbst angebaut werden können, zählen zu den tagneutralen Sorten und sind in der Regel schossfest. Alte, oft billige Sorten wie ' Attraktion', ' Kagraner Sommer'. 'Maikönig' oder 'Viktoria King' sind je nach Anbauzeitraum weniger schossfest.

Ziergarten:

*Anfang Juni muss noch mit der Schafskälte, einer kühlen und regnerischen Wetterperiode, gerechnet werden. Wärmebedürftige Kulturpflanzen vor zu krassem Temperatur schützen.

*Bei sommerlichen Temperaturen auf ausreichende Wassergaben für die Pflanzen achten. Ohne großen Verdunstungsverlust kann auch am späten Nachmittag gegossen werden, damit die Pflanzen noch abtrocknen können.

*Bei Topf-und Kübelpflanzen überschüssiges Wasser aus den Untersetzern oder Übertöpfen entfernen, damit es durch Staunässe nicht zu Wurzelfäunis kommt.

*Ende des Monats ist die Hauptwuchszeit bei Laubhecken und Formschnittgehölzen wie Buchsbaum beendet und die ersten Schnittmaßnahmen können erfolgen.

 

 

 LOGL Obst-und Garten

 

Fotos: H. Lutz

 

Information:

Blattläuse an Rosen:

An Rosen treten bereits die ersten Blattläuse auf. Die Läuse sitzen vor allem an den Triebspitzen, Knospen und jüngeren Blättern.

Die Blattläuse saugen dort am Pflanzengewebe, wodurch sich Blätter kräuseln und Triebspitzen oftmals verkümmern:

Zudem scheiden Blattläuse klebrigen Honigtau aus, aufdem sich später schwarze Rußtaupilze ansiedeln können.

Die Bekämpfung der Blattläuse sollte möglichst auf mechanischem Wege erfolgen:

zum Beispiel durch das Abspritzen mit einem kräftigen Wasserstrahl. Reicht dies nicht aus, kann gegebenenfalls auch ein Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Um natürliche Gegenspieler von Blattläusen, wie Marienkäfer, Florfliege, Schwebefliege oder räuberische Gallmücken, nicht zu schädigen, sollten nützlingschonende Mittel, die es im Gartenfachhandel gibt, bevorzugt werden.

Blattläuse treten weltweit auf: Allein in Mitteleuropa sind 800 verschiedene Arten bekannt.

Sie ernähren sich von Pflanzensäften und schädigen die Pflanzen durch die Saugtätigkeit. Befallene Blätter rollen und krümmen sich. Blattläuse übertragen pflanzenschädigende Viren von Pflanze zu Pflanze und verunreinigen Obst und Gemüse durch ihre klebrigen Ausscheidungen. Diese zuckerhaltige Masse (Honigtau) lockt Ameisen an. Auch Pilze finden dort einen guten Nährboden. Die Pflanzen werden also durch Blattläuse auf vielfältige Weise geschwächt.

Besonders der zarte Neuaustrieb der Pflanzen bietet den Blattsaugern ideale Bedingungen:

In das frische Pflanzengewebe lässt sich der Saugrüssel mühelos einstechen und das Nahrungsangebot nimmt beträchtlich zu. Das regt die Blattläuse an sich in einem rasanten Tempo zu vermehren.

Jetzt kommt ihnen zu gute, dass sie sich auch ungeschlechtlich vermehren können:

Eine Blattlaus kann unter guten Bedingungen täglich bis zu fünf lebende Nachkommen gebären. Diese sind mit der ' Mutter' genetisch identisch. Wird das Nahrungsangebot auf einer Pflanze zu knapp, entstehen geflügelte Tiere. Sie können zwar keine weite Strecken fliegen, aber sie lassen sich vom Wind zur nächsten Pflanze tragen.

Haben Sie in Ihrem Garten an Bäumen, Sträuchern oder anderen Freilandpflanzen Blattläuse entdeckt? Keine Panik!

Setzen Sie nicht gleich chemische Pflanzenschutzmittel ein. Ein kräftiger Wasserstrahl beseitigt einen großen Teil der Blattsauger. Warten Sie einfach ab. Nützlinge, wie Marienkäfer und deren Larven, Schwebefliegen und Florfliegenlarven, die sich von Blattläusen ernähren, stellen sich bald ein. Sobald auch sie ein besseres Nahrungsangebot registrieren, vermehren sie sich und machen den Blattläusen auf ganz natürlichem Weg den Garaus. Viele Blütenpflanzen, wie Korbblütler, locken verschiedene, darunter auch blattlausfressende Nützlinge an.

Kontrollieren Sie gefährdete Pflanzen und besonders die jungen Austriebe regelmäßig:

Dann lässt sich die Blattlauspopulation oft schon durch mechanische Maßnahmen, wie zerdrücken mit den Fingern, verringern.

 

 

Gartentechnik.de

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